Yoga ist ein innerer (wunderbarer) Zustand

 

Hatha Yoga

In der Hatha Yogapraxis geht es immer um den Ausgleich dieser Gegensätze: Anstrengung und Hingabe. Das kommt nicht von ungefähr.

Denn das Wort Hatha setzt sich aus den Silben „Ha“, was Sonne bedeutet, und „Tha“ zusammen, was für den Mond steht.

 

Ziel ist es immer, im Wechsel zwischen Kraft und Entspannung die Balance – deine Mitte! – zu finden.

In besonders turbulenten Phasen meines Lebens hilft mir diese Yogapraxis dabei, wieder mehr bei mir selbst anzukommen, in meine eigene Kraft und Mitte zu finden, um so wieder leichter, dynamischer und konzentrierter meiner Intuition zu folgen.

Yoga auf und mit dem Stuhl

Mit einem einfachen Stuhl (ohne Armlehnen) kannst du wunderbar eine Reihe von Yoga Asanas üben, die dir Schwierigkeiten machen – etwa, weil du Probleme mit dem Rücken oder der Hüfte hast. Oder weil du gerade erst mit Yoga startest.

Yoga mit dem Stuhl hat eine Menge an gesundheitlichen Vorteilen, zudem aktivierst du auf schonende Weise gezielt bestimmte Muskelpartien und reduzierst Stress. Viele Entspannungs- und Lockerungsübungen kannst du zudem großartig in deinen Büroalltag integrieren und dir damit unauffällig kurze, super entspannende Pausen gönnen.

 

Viele Haltungen kannst du für den Stuhl variieren und damit neue Seiten der Asanas entdecken. Am besten geeignet sind Drehübungen und gebeugte Asanas, Streckungen und Entspannungsübungen (auch für die Meditation wunderbar).

Yoga mit dem Stuhl verbessert nachhaltig, ganzheitlich und auf besonders sanfte und einfache Weise dein Wohlbefinden!

 


KinderYoga

Es gibt so viele positive Effekte, dass ich diese unmöglich alle nennen kann. Die Kinder bekommen durch Yoga zum Beispiel Übungen gezeigt, mit denen sie lernen können, in der heute schnelllebigen Gesellschaft ihre eigenen Ruhe-Inseln zu schaffen.

 

Kinder, die nicht lernen sich zurückzuziehen und mal abzuschalten, sind permanent unter Strom. Diese innere Unruhe bleibt auch beim Zu-Bett gehen bestehen und zieht sich oftmals am nächsten Tag fort. Das geht ja selbst Erwachsenen so, die durchaus in der Lage sind rational ein Problem zu erfassen und dafür eine Lösung zu finden. Kinder können das nicht und drehen dann natürlich irgendwann durch.

 

Durch Yoga können diese Kinder ihre innere Unruhe erkennen und erlernen einen Umgang damit. Zudem können sie mit Übungen Aggressionen abbauen oder auch Emotionen lenken, denn sie wissen oftmals nicht wohin damit und lassen es an den Eltern oder Mitschülern ab.

 

Übungen wie der Löwe, in denen die Kinder kontrolliert „brüllen“ dürfen, können sowohl Aggressionen abbauen als auch schüchternen Kindern mehr Kraft und Selbstbewusstsein geben.

Yoga und die dazugehörigen Atemübungen gibt somit auf den verschiedensten Ebenen einen Ausgleich und fördert die Körperbeherrschung der Kids.

 

 

SUP Yoga

Wer die Yogamatte gegen das Stand up Paddel-Board eintauscht und seinen Flow aufs Wasser verlegt, profitiert von diesen Vorteilen für Körper und Geist.

Yoga auf dem Wasser fordert vor allem die Rumpfmuskulatur. Durch das schaukelnde Board werden viele zusätzliche kleine Muskeln aktiviert, die bei normalem Yoga auf festem Untergrund keine Rolle spielen: „Es werden viele tieferliegende Muskeln angesprochen, die wir nicht bewusst ansteuern, sondern die nur zum Einsatz kommen, wenn wir auf dem Board versuchen die Balance zu halten, um nicht ins Wasser zu fallen“. Zum Beispiel trainiert SUP-Yoga die sogenannten Musculi Multifidi, die entlang der Wirbelsäule verlaufen.“ Diese kleinen Rückenmuskeln verbinden die einzelnen Wirbelkörper und stabilisieren so die Wirbelsäule. Deshalb stärkt Yoga auf dem wackligen Untergrund den Haltungsapparat und verbessert die Körperhaltung.


Yin Yoga

Hatha Yoga bezieht sich auf die Kräfte von Sonne (ha) und Mond (tha). In der taoistischen Tradition, wo die Wurzeln von Yin Yoga liegen, spricht man von Yin und Yang. Auch in unserem Körper wirken diese Kräfte. Yin-Yoga soll helfen, diese Aspekte in eine gesunde Balance zu bringen.

Der Yin-betonte Teil der Yogapraxis ist daher langsam, achtsam und ruhig, während der Yang-orientierte Yoga in erster Linie dynamisch, aktiv und kräftigend ist. Die Urform unseres modernen Yoga ist jedoch in den sanften Dehnungen und dem langen Verweilen in den Asanas, der bewussten Selbstwahrnehmung und dem freien Fluss des Atems zu finden.

Yoga, das unter die Haut geht: Beim Yin Yoga werden Positionen bis zu 5 Minuten lang gehalten und so auf das tiefe Bindegewebe in deinem Körper eingewirkt. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Balance von Yin und Yang.